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Gegen das Fernsehen mit Kopfhörern kam die Haustürklingel
nicht an. Als Gisela sich bereits die zweite Zigarette anzünden
will, bummere ich mit den Fäusten gegen die Haustür. Erst
zaghaft, dann kräftiger.
Ich komm ja schon. Ich komm ja scho-o-on.
Hinter dem geriffelten Glas schwebt ein leuchtendes Auge bis
auf Kniehöhe herab, aber erst ein plötzliches Aufjaulen läßt
Gisela zusammenfahren.
Au-jao-jao-jao-aaaahhhhh!
Ja-mein-Gott-Friedrich. Du-mußt-doch-kucken-wo-du-hin-
läufst!!
Aaach-immer-an-derselben-Stelle-immer-am-Schienbein!
Du bist aber auch ungeschickt!
Nu mach doch mal Licht an, Auguste!
Ja wo ist denn nun ..? Ach, da ist ja der Schalter! Jetzt wollen
wir sie aber endlich reinlassen.
Ein Gegenstand, der hinter der halben Türglasfüllung den
Lichtschein ausgespart hat, wird zur Seite geschoben. Er ent-
puppt sich bald darauf als einer jener schweren Eichenstühle,
die sonst um den ausziehbaren Tisch im Esszimmer gruppiert
sind. An zwei Sicherheitsschlössern werden zweimal die zur
Nacht niemals abgezogenen Schlüssel gedreht. Vor lauter Auf-
regung vergißt Auguste den Sicherheitshaken, so daß die Tür
in ihrem Schwungansatz recht unvermittelt unterbrochen und
gleich darauf wieder zugeschlagen wird.
Herrgottneeaberauch!, dann:
So, na gezze aber! Nun laßt euch mal anschauen! Seid ihr gut
angekommen? War auch nicht zu viel Verkehr?
Gisela will antworten, muß aber zugleich ihren Augen trauen
lernen.
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